So war 2013

So war 2013

Im Jahr 2013 wurden neun Filme nominiert:

  • vier in der Kategorie 12 bis 15 Jahre
  • zwei in der Kategorie 16 bis 18 Jahre
  • drei in der Kategorie Naturclip (12 bis 18 Jahre).

 

Nominierungen in der Kategorie 12 bis 15 Jahre

 

Das Jahr der Wildkaninchen. Ein Film von Hannah Krämer und Lea-Lina Oppermann

Frühlingserwachen im Herzen Hessens. Ein Film von Johannes und Philipp Mickenbecker

Laubbäume. Ein Film von Karin Lorenz

Papageien erobern Deutschland. Ein Film von Andre Elskamp, Falk Deegener, Jonas Nied und Max Rink

Bester Naturfilm in dieser Kategorie: Das Jahr der Wildkaninchen.

Das sagt die Jury dazu:

Die beiden Filmemacherinnen Hannah Krämer und Lea-Lina Oppermann sind nicht zum ersten Mal dabei. Im vergangenen Jahr haben es Ihnen die Mäuse angetan, in diesem Jahr nun präsentieren sie einen sehr symphatischen und liebevoll montierten Film über Wildkaninchen. Die Geschichte spielt in einem ehemaligen Bauschuttgelände umgeben von Müllkippe, Autobahn und Kiesgrube. Auf einer kleinen Wiese haben die Regisseurinnen ein Jahr lang die dort lebenden Kaninchen beobachtet, umfangreiche Recherchen und stundenlanges Warten inbegriffen.

Der Film überzeugt durch seine vielschichtige Aufarbeitung des Themas. Voller Phantasie wurden viele schöne Ideen umgesetzt, die Kamera dabei nah am Tier, mal beobachtend, mal subjektiv aus dem Blickwinkel der Protagonisten. Witzig und kreativ wurden Lebensweisen grafisch dargestellt, die sich nicht mit der Kamera einfangen ließen. Die Übergänge zwischen den Szenen sind gut gelungen, der Film wurde harmonisch zur Musik geschnitten, die Moderation ist aufgeweckt und frisch. Ein Film, der die Zuschauer mit viel Witz und Kreativität packt und Lust auf mehr aus dem Hause "Krämer & Oppermann" macht.

Nominierungen in der Kategorie 16 bis 18 Jahre

 

Honig. Ein Film von Julian Baufeldt

Berlin erlebt den Frühling. Ein Film von Adrian Bothe

Bester Naturfilm in dieser Kategorie: Berlin erlebt den Frühling.

Das sagt die Jury dazu:

Adrian Bothe begleitet Berliner Wildtiere durch die Monate Februar bis Mai. Dabei zeigt der junge Filmemacher eine beeindruckende Ausdauer und nimmt viele verschiedene Tiere in den Fokus. Entstanden ist ein Film mit beachtlichen Aufnahmen. Einen Fitis am Nest zu erwischen, ist gar nicht so einfach, Tieraufnahmen bei Nacht sind schwierig umzusetzen und erfordern Können und eine gute Ausrüstung. Adrian ist es gelungen, einen guten dramaturgischen Bogen zu spannen. Entstanden ist ein anspruchsvoller Film, schön und manchmal fast lyrisch erzählt.

Nominierungen in der Kategorie Naturclip (12 bis 18 Jahre)

 

Bienen brauchen Blumen. Ein Clip von Philip Gerhard

Natur. Ein Clip von Aaron Zimmermann

Ein Tag Natur in Nordberlin. Ein Clip von Adrian Bothe

Bester Naturclip: Natur.

Das sagt die Jury dazu:

Aaron Zimmermann hat eine originelle Idee für einen Clip entwickelt - eine in sich abgeschlossene Geschichte mit klarer Botschaft, die auch ohne Text den Zuschauer erreicht. Visuell ist das kleine Werk ebenso überzeugend konzipiert. Jede Einstellung ist wohl überlegt, Nahaufnahmen und Totalen wechseln sich ab, Details und Bildausschnitte sind gut gewählt. Insgesamt besticht der Film durch seine schöne Idee und Kameraarbeit. Ein Clip, der für sich spricht.

Hannah Krämer und Lea-Lina Oppermann über ihren Dreh:

"Wir werden die Zeit im Tarnzelt und die gemeinsamen Erlebnisse sicher nicht so schnell vergessen."

Heinz Sielmann Stiftung