So war 2015

So war 2015

Im Jahr 2015 wurden wieder tolle Filme bei uns eingereicht. Nominiert wurden insgesamt 12 Filme:

  • drei Filme in der Kategorie 12 bis 15 Jahre
  • sechs Filme in der Kategorie 16 bis 18 Jahre
  • drei Naturclips (12 bis 18 Jahre).

 

Nominierungen in der Kategorie 12 bis 15 Jahre

Schönheiten vom Gebirge, Gewässer und Wald. Ein Film von Niels Keck
Vom Ei zum Frosch.
Ein Film von Christoph Schöndorfer.
Alles nur ein Spiel? Ein Film von Tadeo Hepperlen.

Bester Naturfilm in dieser Kategorie: Vom Ei zum Frosch.

 

Das sagt die Jury dazu:

Christoph Schöndorfer hat einen liebevoll gestalteten Film gedreht. Mit der Metamorphose vom Laich zum fertigen Frosch hat er ein klar umrissenes Thema gewählt, das er vom Frühjahr bis in den Frühsommer mit viel Engagement sowohl über als auch unter Wasser verfolgt. Der junge Filmemacher hat die Geschichte gut strukturiert, zeitliche Abläufe korrekt wiedergegeben und Zeitsprünge elegant mit Hilfe eines kurzen Blicks auf andere Tierarten, wie Eichhörnchen, Feldhase oder Salamander überbrückt.

Nominierungen in der Kategorie 16 bis 18 Jahre

Who’s gonna stand up?
Leben im Bannwald – Der Schwarzspecht.
Ein Film von Clemens Keck.
Störkathener Heide.
Ein Film von Nathalie Blöcker und Adriana Märtens.

Bester Naturfilm in dieser Kategorie:

Die Jury hat sich in diesem Jahr entschlossen, in der Altersklasse 16 bis 18 Jahre zwei Filme zu prämieren, da die Qualität beider Produktionen besonders hoch ist und beide Filme so unterschiedlich in ihrer Machart sind, dass sie unabhängig voneinander – nebeneinander stehen und bestehen können.

Bester Naturfilm: Leben im Bannwald – Der Schwarzspecht.

Das sagt die Jury dazu:

Clemens Keck hat ein besonders schwer zu filmendes Tier für seinen Beitrag gewählt: Den Schwarzspecht. Der Scharzspecht ist ein Vogel, der seine Höhlen meist in großer Höhe in den Stamm alter Buchen hämmert – ein Ort, der für Filmer nicht leicht zu erreichen ist. Darüber hinaus ist es nicht einfach, die Vögel zu finden. Sie bevorzugen alte, intakte Wälder und kommen selbst dort nur in geringer Individuendichte vor.
Clemens beweist mit seinem Film nicht nur, dass er sich in der Natur gut auskennt und sich mit dem Leben der Schwarzspechte vertraut gemacht hat, sondern auch, dass er es versteht, sich den Tieren so zu nähern, dass sie ihr natürliches Verhalten vor der Kamera zeigen. Ihm sind großartige Aufnahmen der Vögel aus schönen Perspektiven gelungen. Er zeigt die Tiere beim Anflug an die Höhle und beim Füttern, gewährt Einblicke ins Nest, integriert Zeitlupen und schöne Schärfenverlagerungen.
Zu den besonderen Höhepunkten des Films zählt zweifelsfrei das Ausfliegen der jungen Schwarzspechte, ein Moment, den es nur einmal im Leben des Vogels gibt. Auch das ‚Feuer im Wald‘ ist ein dramatisches, gut gewähltes Highlight des Films.
Auch die kurzen Exkurse in das Leben von Schwarzstorch, Rotmilan und Auerhahn zeigen, dass Clemens ein sehr genauer Naturbeobachter ist. Mit dem Schnitt und dem gekonnten Einsatz von Musik und Ton zeigt Clemens, dass sein Engagement nicht mit den Dreharbeiten endet. Die CAMäleon Jury freut sich schon jetzt auf die kommenden Naturfilm-Einreichungen von Clemens Keck.

Bester Naturfilm: Who’s gonna stand up?

Das sagt die Jury dazu:

Leonid Czyppull und Julian Meyer haben sich durch den Song „Who’s gonna stand up?“ von Neil Young zu einem eindringlichen und sehr emotionalen Film inspirieren lassen. Mit ihrem Beitrag verfolgen sie eine klare Botschaft. Ihre Kameraarbeit ist dynamisch, die Bildübergänge sind gut gewählt, Zeitraffer gut umgesetzt. Mit schönen Kamerafahrten und frischen, visuellen Ideen, einer klar umrissenen Text- und Musikvorgabe ist Leonid und Julian ein klares und sehr emotionales Statement gelungen, unsere Leonid Czyppull und Julian Meyer haben sich durch den Song „Who’s gonna stand up?“ von Neil Young zu einem eindringlichen und sehr emotionalen Film inspirieren lassen. Mit ihrem Beitrag verfolgen sie eine klare Botschaft. Ihre Kameraarbeit ist dynamisch, die Bildübergänge sind gut gewählt, Zeitraffer gut umgesetzt. Mit schönen Kamerafahrten und frischen, visuellen Ideen, einer klar umrissenen Text- und Musikvorgabe ist Leonid und Julian ein klares und sehr emotionales Statement gelungen, unsere Welt ein wenig besser zu machen. Dankeschön dafür und herzlichen Glückwunsch!

Nominierungen in der Kategorie Naturclip (12 bis 18 Jahre)

Wasser – mehr als nur H2O. Ein Film von Hanna Krämer und Lea-Lina Oppermann.
Frühjahrsgefühle bei den Haubentauchern. Ein Film von Christoph Schöndorfer.
Was bedeutet Natur für Dich? Ein Film von Lars Frenzel.
Bewohner des Waldes. Ein Film von Clemens Keck.

Bester Naturclip: Wasser – mehr als nur H2O.

Das sagt die Jury dazu:

Hanna Krämer und Lea-Lina Oppermann vermitteln in aller Kürze und mit viel Witz eine klare Botschaft. Ihre Kameraarbeit und die Montage im Schnitt sind gut strukturiert und durchdacht. Die beiden Filmemacherinnen setzen die Bilder und Grafiken, den Text und die Musik frisch und unkonventionell ein. Das Ergebnis: ein frecher Clip, der zum Nachdenken anregt.

"Als nächstes möchte ich Fledermäuse in Zeitlupe filmen."

Tadeo Hepperle, Gewinner Bester Naturfilm in der Kategorie 12 bis 15 Jahre

Heinz Sielmann Stiftung